Tipps

Spielkonsole: Schult Gehirnjogging am Computer das Gedächtnis?
Denksportaufgaben auf der Spielkonsole können gewisse Effekte haben

Bei einer Studie mit mehr als 11.000 Teilnehmern löste eine Gruppe auf einer Spielkonsole Denksportaufgaben, um das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und das räumliche Auflösungsvermögen zu fördern.

 

 

Bei den Übenden zeigte sich eine Trainingswirkung, in der Kontrollgruppe nicht.
 
Die allgemeine Denkleistung beider Gruppen dagegen unterschied sich nach sechs Wochen mit 24 Übungseinheiten à zehn Minuten nicht.


(Quelle: Apotheken Umschau)
 

 

 

 
Knetmasse ohne Alaun verwenden

Die Substanz kann für kleine Bastelfans gefährlich werden

Selbst gemachte Knetmasse aus Lebensmitteln wie Salz, Mehl und Öl sollte kein Alaun (Kaliumaluminiumsulfat) enthalten. Die kristalline Substanz wirkt schwach desinfizierend und ist Bestandteil vieler Rezepturen, um die Knetmasse vor dem Befall mit Mikroorganismen zu schützen.
 
„Alaun ist eine Chemikalie und hat in Kinderspielzeug nichts zu suchen“, betont Professor Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Alaun wirkt zusammenziehend auf Haut und Schleimhäute. Vergiftungen äußern sich durch Brennen im Mund, Erbrechen und Schluckstörungen. Nach Kontakt mit alaunhaltiger Knetmasse gründlich die Hände waschen!
 
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)

Babys: Melodisches Geschrei

Säuglinge äußern sich von Anfang an in ihrer Muttersprache

Schon wenige Tage alte Säuglinge schreien in einem Melodiemuster, das sich an ihrer Muttersprache orientiert. Das ergab eine Untersuchung unter Federführung von Wissenschaftlern der Universität Würzburg. Die Forscher nahmen das Geschrei von je 30 deutschen und französischen Babys im Alter von zwei bis fünf Tagen auf. Die neugeborenen Franzosen brüllten öfter in einer aufsteigenden Tonfolge, die Deutschen in einer abfallenden – wie es der Sprachmelodie entspricht.
 
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)

 

Warum Babys schreien

Sind die Kleinen besonders laut, kann dies eine körperliche Ursache haben

US-Wissenschaftler haben möglicherweise die Ursache für das stundenlange Weinen von Schreibabys entdeckt. Marc Rhoads und seine Kollegen von der University of Texas Medical School in Houston fanden im Stuhl der kleinen Nervensägen Klebsiella-Bakterien und zudem Entzündungszeichen im Darm.
Insgesamt war die Darmflora der Schreibabys weniger vielfältig als die von unauffälligen Säuglingen. Die Kinderärzte hatten Stuhlproben von 36 Babys im Alter von 14 bis 81 Tagen untersucht: 19 von ihnen schrien mehrere Stunden pro Tag.
 
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)


Befruchtung: Schwieriger Beginn

Frisch befruchtete Eizellen sind nicht besonders stabil. Wahrscheinlich entwickelt sich daher auch nicht aus jeder Verschmelzung wirklich ein Kind


Bei der Befruchtung verschmelzen Ei- und Samenzelle, und die Träger des Erbguts, die Chromosomen, mischen sich neu. Im frühen Embryo sind sie jedoch häufig nicht stabil, berichten Forscher der Katholischen Universität Löwen (Belgien).Sie beobachteten an befruchteten Eizellen, dass das Erbgut schon nach den ersten Zellteilungen zahlreiche Fehler aufwies. Einige Chromosomen fehlten ganz oder teilweise, andere hatten sich verdoppelt oder zusätzliches Erbmaterial erworben. Für die Forscher ist dies die Erklärung dafür, dass sich nur aus jeder dritten befruchteten Eizelle ein lebensfähiges Kind entwickelt.
 
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)


Erschüttertes Gehirn braucht Ruhe

Erleidet der Nachwuchs ein Schädel-Hirn-Trauma, gehört er ins Bett

Kinder und Jugendliche mit einer Gehirnerschütterung müssen strengere Regeln einhalten als Erwachsene. Bis alle Symptome eines Schädel-Hirn-Traumas wie Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen restlos abgeklungen sind, brauchen sie absolute Ruhe.
 
Junge Patienten sollten sich weder körperlich noch geistig anstrengen, raten Neuropsychologen in der Zeitschrift British Journal of Sports Medicine. Neben sportlichen Aktivitäten sind auch einfache Tätigkeiten wie das Schreiben einer SMS tabu.
 
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)


Durchfall: Mythos Cola

Die Limonade hilft Kindern nicht, wenn sie eine Magen-Darm-Grippe haben

Cola-Getränke können Kindern bei Erbrechen und Durchfall eher schaden als nützen. Mit diesem Studienergebnis widerlegen Forscher aus London den Volksglauben, dass koffein- und zuckerhaltige Limonaden eine Magen-Darm-Entzündung lindern können.
Vielmehr müsse gerade bei unter Fünfjährigen der drohende Flüssigkeitsverlust rasch mit Elektrolytgetränken gegen Dehydrierung ausgeglichen werden.

 
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)

Das hilft beim Zahnen

Das Kleine kaut auf allem herum? Dann bahnen sich erste Zähnchen ihren Weg!

Schon sechs Monate alt und noch immer spitzt kein Zahn durch bei Ihrem Kleinen? Keine Sorge: Angaben, wann welche Zähnchen kommen, sind immer nur ungefähr. Meist brechen nach fünf Monaten die mittleren Schneidezähne durch. Es folgen die äußeren Schneidezähne, die Eck- und die Backenzähne. Gegen Ende des zweiten Lebensjahres hat Ihr Kleines dann 20 Milchzähnchen.

Zahnt Ihr Kind, können ihm gespanntes Zahnfleisch oder eine entzündete Mundschleimhaut Unbehagen bereiten. Manche Kinder werden auch quengelig, schlafen schlecht oder haben leicht erhöhte Temperatur. Starker Speichelfluss und Beißlust sind jetzt normal. Geben Sie Ihrem Kind dann etwas Festes, Kaltes, auf dem es herumkauen kann, zum Beispiel einen Beißring oder – älteren Kindern – ein Stück Gurke.
 
Besonders bei geröteter Schleimhaut helfen Zahnungstropfen oder -gele aus der Apotheke. Sie wirken entzündungshemmend. Manche Eltern haben auch gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln gemacht, die Kamille und Calcium phosphoricum enthalten. Hat das Kind heftige Schmerzen oder eine Temperatur von mehr als 38,5 Grad, gehen Sie bitte zum Arzt. Denn Zahnen verursacht bei einem gesunden Kind kein Fieber.

Sobald Zähnchen da sind, ist auch die Zeit für die Zahnpflege gekommen. Entfernen Sie Zahnbelag täglich sanft mit einem Wattestäbchen und Wasser. Um Karies vorzubeugen,eignen sich entweder Fluoridtabletten oder fluoridhaltige Zahncremes. Aber bitte verwenden Sie nicht beide Produkte zugleich. Sonst ist die Dosis für Ihr Kind zu hoch.
 
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)


Alkohol gefährdet das Embryo

Schwangerschaft: Keinen Alkohol trinken!

Es ist seit Langem bekannt, dass Alkohol während der Schwangerschaft dem Ungeborenen schadet. Biologen der Hebrew University in Jerusalem haben nun an Fröschen erforscht, warum dies so ist. Sie fanden heraus, dass für den Abbau von Alkohol ein Enzym nötig ist, das zur Bildung von Retinsäure gebraucht wird. Dadurch kommt es zu einem Mangel an dieser Substanz, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Embryos spielt.

(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)