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Dies beobachteten Wissenschaftler der Universität von Missouri in Columbia (USA), die Senioren bei einer Tanztherapie eine einfache Schrittfolge lehrten. Die Studienteilnehmer, die in einem betreuten Wohnprojekt lebten, nahmen über zwei Monate hinweg an 18 Tanzstunden teil. In dieser Zeit stellten die Forscher fest, dass sich die Balance verbesserte und der Gang sicherer wurde. Beides verringert bei alten Menschen die Gefahr zu stürzen.
(Quelle: Apotheken Umschau)
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Internet-Surfen als Denksport
Ältere Menschen, die das Internet benutzen, trainieren ihre Gehirnfunktionen und bleiben geistig beweglicher
Wer im Alter gerne online ist, hält damit den Geist fit. Das legen Ergebnisse von Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles (USA) nahe. Die Forscher untersuchten ältere Menschen im Kernspintomografen.
Sie maßen bei Senioren mit Internet-Erfahrung eine höhere Aktivität in Hirnregionen, die für Entscheidungsfindung und komplexes Denken zuständig sind. Dies sei ein Beleg für die Anpassungsfähigkeit des Gehirns bis ins Alter, folgern die Untersucher.
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
Omas Kasse zahlt für Enkel
Unter bestimmten Voraussetzungen können die Enkelkinder bei den Großeltern mitversichert werden
Sind junge Eltern, die sich in der Ausbildung befinden, noch in der Krankenkasse ihrer Eltern beitragsfrei als Familienmitglieder versichert, dann können ihre Kinder ebenfalls dort mitversichert werden.
Auf diese wenig bekannte Tatsache weist die Verbraucherzentrale Hessen unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium hin. Dafür sei es weder erforderlich, dass die Großeltern den überwiegenden Teil des Unterhalts für die Enkel bestreiten, noch müssen diese mit ihnen im selben Haushalt leben.
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
Neue Alzheimer-Theorie
Das Protein N-APP führt zum Tod von Nervenzellen im Gehirn
Neurowissenschaftler aus San Francisco haben einen neuen Kandidaten ausgemacht, der für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit verantwortlich sein könnte: das Protein N-APP. Wie die Forscher im Fachblatt Nature schreiben, aktiviert es eine Signalkette, die zum Tod von Nervenzellen führt.
Das Eiweiß bildet sich bei der Spaltung eines Stoffs, aus dem auch Amyloid entsteht. Dieses Molekül kommt im Gehirn von Alzheimerkranken massenhaft vor und gilt deshalb bei vielen Experten als mögliche Ursache der Demenzerkrankung.
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
Runter mit dem Schlaganfall-Risiko
Unser bequemer Lebensstil birgt eine Reihe von Gefahren für unser Denkorgan. Die gute Nachricht: Sie können etwas dagegen tun
Bluthochdruck
Er erhöht das Schlaganfallrisiko um das Drei- bis Vierfache. Die Gefäßwände werden angegriffen, Ablagerungen finden besser Halt, sodass sich Engstellen bilden können. Zudem kann der Druck hohe Gefäßrisse begünstigen. Patienten können durch regelmäßige Selbstmessung zu Hause den Behandlungserfolg steigern.
Cholesterin und Vorhofflimmern
Ungesunde Ernährung schadet den Arterien. Vor allem sollten Sie tierische Fette durch Pflanzenöle ersetzen. Auch Omega-3-Fettsäuren, die in fettem Seefisch enthalten sind, haben sich bewährt. Wer keinen Fisch verträgt, kann mit Präparaten aus der Apotheke vorbeugen. Ein Ginkgo-Spezialextrakt (EGb 761) beugt möglicherweise in frühen Phasen der Gefäßverkalkung vor.
Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern bergen ein großes Schlaganfallrisiko. Es bilden sich leicht Blutgerinnsel, die ins Gehirn wandern und dort Gefäße verschließen können. Sofern der Arzt das Risiko durch gerinnungshemmende Medikamente senkt, ist die Selbstkontrolle ein wichtiger Teil des Therapie-Erfolgs.
Alkohol
Je mehr man trinkt, desto höher das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Alkohol beeinflusst die Steuerung des Blutdrucks. Hochdruck ist die Folge. Dieser begünstigt nicht nur eine Hirnblutung. Durch den hohen Druck büssen auch die Gefäßwände auf längere Sicht ihre Elastizität ein und erstarren, sodass sich leichter Ablagerungen bilden – Nährboden für einen Gefäßverschluss.
Bewegungsmangel und Diabetes mellitus
Sich regen hält die Gefäße elastisch, beugt Übergewicht und vielen Folgekrankheiten vor wie etwa Arteriosklerose oder Diabetes. Versuchen Sie es doch einmal mit Wandern oder Walken, oder schaffen Sie sich einen Heimtrainer an.
Diabetes mellitus erhöht das Schlaganfallrisiko um das Zwei- bis Dreifache. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel setzt den Gefäßwänden zu und begünstigt so Arteriosklerose. Lassen Sie Ihre Werte überprüfen. Sollten Sie bereits an Diabetes erkrankt sein, senken Sie mit guten Werten das Risiko. Die regelmäßige Selbstmessung hilft Ihnen dabei.
Rauchen
Tabakkonsum fördert Ablagerungen in den Gefäßen, mindert die Fließfähigkeit des Blutes und erhöht dessen Gerinnungsneigung, sodass leichter Gerinnsel entstehen. Dadurch steigert Rauchen das Schlaganfallrisiko um das Zweifache. Machen Sie Schluss damit. Nikotinersatzpräparate können die Erfolgsaussichten beim Aufhören verbessern.
Übergewicht
Übergewicht gilt als indirekter Risikofaktor. Es fördert unter anderem Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Wer zu viel auf die Waage bringt, sollte auf eine kalorienreduzierte, gesunde Ernährung und mehr Bewegung setzen.
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
Glaskörpertrübung
Getrübte Glaskörper der Augen irritieren beim Sehen. Achten Sie auf Warnzeichen
Die dunklen Punkte, Fäden und Flusen stören vor allem beim Blick auf helle, gleichmäßig strukturierte Flächen. Sie tanzen, schweben und schwimmen auf unbeschriebenem Papier, weißen Zimmerwänden oder am strahlend blauen Himmel. Manchmal jagen sie Betroffenen Angst um die Augen ein. Mediziner bezeichnen die Erscheinung treffend als „Mouches volantes“, französisch für „fliegende Mücken“.
„Die Sehstörungen sind zwar lästig, aber meist harmlos“, betont Dr. Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. „Ursache sind strukturelle Veränderungen und Verdichtungen der eiweißhaltigen Glaskörperflüssigkeit.“
Der Glaskörper füllt den Hohlraum des Auges von der Linse bis zur Netzhaut aus. „Er besteht aus einem feinen Gerüst von Bindegewebsfasern, das mit Wasser und Hyaluronsäure vernetzt ist“, erklärt Professor Klaus Riedel, leitender Arzt der Augenklinik Herzog Carl Theodor in München. „In der Jugend ist dieses Gerüst relativ fest, mit der Zeit verändert es jedoch seine Struktur und beginnt zu schrumpfen.“ Der Glaskörper verliert an Volumen, löst sich von der Netzhaut ab und verlagert sich nach vorne. „Dabei kommt es zu schwimmenden Bewegungen. Dies hat zur Folge, dass Bindegewebsfasern und Zellen bewegte Schatten auf die Netzhaut werfen“, sagt Riedel.
Mouches volantes gehören zum normalen Alterungsprozess: „Mehr als 80 Prozent der Achtzigjährigen sind betroffen“, sagt Riedel. Stark Kurzsichtige trifft es oft schon früher. Weil ihr Augapfel länger ist, hebt sich der Glaskörper früher ab, und die Trübungen beeinträchtigen sie stärker.
Viel tun können Betroffene nicht. „Am besten freunden sie sich mit den Trübungen an“, rät Georg Eckert. „Das Gehirn blendet die Wahrnehmungen zum Teil aus.“ Und Riedel empfiehlt: „Mit Blickbewegungen nach rechts oder links lassen sich störende Pünktchen in eine andere Position bringen.“ Von Operationen raten die Experten entschieden ab. Bei der sogenannten Vitrektomie wird ein Teil des Glaskörpers entfernt. „Dieser Eingriff birgt Risiken, die in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen“, betont Eckert. „Er ist nur bei massiven bindegewebigen Veränderungen gerechtfertigt.“
Dennoch empfehlen Experten Betroffenen, auf Warnzeichen zu achten. „Wenn die Symptome erstmals auftreten, sollte man zum Augenarzt gehen, um eine beginnende Netzhautablösung auszuschließen“, rät Eckert. Das gilt auch, wenn weitere Symptome dazukommen – vor allem, wenn der Patient plötzlich Blitze sieht. „Die Netzhaut antwortet auf mechanischen Zug mit Lichtreizen, etwa wenn sich der Glaskörper weiter abhebt und an den Verbindungspunkten zur Netzhaut Risse und Löcher entstehen“, erklärt Riedel.
Ein weiteres Warnsignal sind dichte Punkteschwärme, die nach einem Blitz wie Rußregen über das Gesichtsfeld rieseln. Dann ist ein Gefäß geplatzt, und Blut sickert in den Glaskörper. Vorhangartige Schatten am Rand des Gesichtsfelds weisen auf eine beginnende Netzhautablösung hin. „Im Frühstadium fixieren wir die Netzhaut mit dem Laser“, sagt Riedel, „bei fortgeschrittener Ablösung müssen wir operieren.“
Bei solchen Warnsignalen schaut der Arzt mit einem Augenspiegel die Netzhaut an. „Stark Kurzsichtige und Patienten mit Kunstlinse sollten den Augenhintergrund grundsätzlich einmal jährlich kontrollieren lassen“, rät Riedel.
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
Gelernt ist gelernt
Was der Mensch sich einmal angeeignet hat, das verliert er nie wieder
Ob Fremdsprache, Klavierspiel oder Fahrradfahren: Was der Mensch einmal gelernt hat, verliert er nie, auch wenn er es vergisst. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in München sind nun der Frage nachgegangen, warum das Wiedererlernen von Vergessenem schneller geht, als Neues zu erlernen. Das ist deshalb möglich, weil die Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn nicht völlig abgebaut, sondern nur quasi auf Eis gelegt werden.
Die feinen Nervenfortsätze wachsen von Hirnzelle zu Hirnzelle, sobald der Mensch auf eine neu zu verarbeitende Information stößt. Bilden sie an ihrem Ende eine Kontaktstelle, eine Art Brücke zur Nachbarzelle, ist der Informationsaustausch gesichert: Der Mensch lernt. Wird die Brücke unterbrochen, vergisst er das Gelernte. Doch die Nervenfortsätze bleiben bestehen. „Das Gehirn scheint diese Fortsätze auf Vorrat zu behalten“, sagt Professor Mark Hübener, Leiter der Studie. „Denn eine einmal gemachte Erfahrung könnte man ja später noch mal brauchen.“
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
Demenz: Stand-Test als Hinweis
Alzheimer-Patienten, die lange auf einem Bein stehen können, haben
laut Studie wohl eine bessere Prognose
Ob der geistige Abbau
eines Alzheimer-Patienten langsamer oder schneller voranschreitet, lässt
sich anscheinend auch an der „"Standfestigkeit" der Betroffenen ablesen. Wissenschaftler verschiedener französischer
Universitäten untersuchten das in einer zwei Jahre laufenden Studie
mit 686 Demenz-Patienten.Sie
baten diese alle sechs Monate, möglichst lange auf einem Bein
zu stehen. Wer jedes Mal mindestens fünf Sekunden die Balance hielt, hatte in Bezug auf den Krankheitsverlauf eine
günstigere Prognose.
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
Fetter Fisch hilft dem Herzen
Manch einer kann sein Herzrisiko verringern, wenn er einmal pro Woche fetten Fisch verspeist
Männer im mittleren und höheren Alter, die einmal pro Woche fetten Fisch mit einem hohen Anteil von Omega-3- Fettsäuren – etwa Hering oder Makrele – essen, senken das Risiko einer Herzschwäche um etwa ein Drittel. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Harvard Medical School in Boston (USA) in dem Fachblatt European Heart Journal. Sie hatten rund 40.000 Männer sechs Jahre lang beob achtet. Wer öfter als einmal die Woche Fisch verzehrte, hatte jedoch keinen weiteren Vorteil.
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
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