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Die Krämpfe entstehen, wenn die Nerven an den Muskelfasern unkontrollierte Impulse aussenden und der Muskel nicht mehr entspannen kann. „Zusätzlich kommt es durch die Überlastung des Muskels beim Krampf zu kleinen Schäden, die hinterher zu einem Muskelkaterschmerz führen“, erklärt Dr. Bertold Schrank, Neurologe an der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden. „In vielen Fällen sind Störungen des Elektrolythaushalts in den Zellzwischenräumen für die überaktiven Nervenzellen und die dadurch erhöhte Krampfneigung verantwortlich“, berichtet er. Deshalb treten Krämpfe häufig auf, wenn ein Sportler viel schwitzt und den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust nicht ausgleicht. Bei Frauen können zudem Hormonschwankungen zu Veränderungen im Flüssigkeitshaushalt führen.
Gelegentlich sind Nervenschädigungen die Ursache. „Hatte jemand einen Bandscheibenvorfall, bei dem eine Nervenwurzel zum Bein verletzt wurde, dann hat er möglicherweise häufiger Muskelkrämpfe im Bein“, weiß Schrank. Ist ein Venenleiden die Ursache, helfen Präparate mit Rosskastanie oder Rotem Weinlaub.
Treten die ansonsten harmlosen Wadenkrämpfe ohne Grund plötzlich vermehrt auf, sollte ein Arzt befragt werden. Zwar sind ernsthafte Ursachen sehr selten, aber manchmal steckt ein unerkannter Diabetes dahinter, der sich häufig durch Taubheitsgefühle äußert. „Diese Polyneuropathien führen oft schon im Frühstadium zu vermehrten Muskelkrämpfen“, erläutert der Wiesbadener Neurologe. |
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Um einen akuten Krampf zu lindern hilft es, den Muskel gezielt zu dehnen. Dadurch wird die „Befeuerung“ der Muskelfasern mit Nervenimpulsen unterbrochen und der Schmerz augenblicklich gestoppt. Hilfreich ist es auch, sich mit dem ganzen Gewicht auf die Füße zu stellen und etwas in die Knie zu gehen.
Eine regelmäßige Fußgymnastik mit Dehnung der Wadenmuskulatur kann die Häufigkeit von Krämpfen senken. Weitere Vorbeugemaßnahmen: Trinken Sie ausreichend Wasser oder Fruchtsaftschorle, um den Flüssigkeits- und Mineralhaushalt auszugleichen. Vor sportlichen Aktivitäten bieten sich Salzstangen oder Elektrolytgetränke an, bei Magnesiummangel können entsprechende Präparate aus der Apotheke für Abhilfe sorgen. Doch es lohnt sich auch, darauf zu achten, was man isst. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vollkornprodukten lässt einen Magnesiummangel erst gar nicht auftreten.
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro) |
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12 Tipps für mehr Rückhalt
Ob Bügeln, Fenster putzen oder Gartenarbeit: So schonen Sie Ihre Wirbelsäule im Alltag
Getränkekisten schleppen, Schränke auswischen, Unkraut jäten, Straße fegen – wer seinen Haushalt meistert, belastet seine Wirbelsäule enorm. Manchmal reicht eine falsche Bewegung – und der Schmerz schießt ins Kreuz. Das muss aber nicht sein.
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Wasser - Quelle des Lebens
Wasser ist das Ur-Element der Erde und unser wichtigstes Lebensmittel
Ein Kamel überlebt zwei Wochen ohne Wasser in der Wüste, wenn es vorher reichlich getrunken hat. Ein Mensch hält nur einige Tage ohne Flüssigkeitszufuhr durch, dann verdurstet er. Wasser hält uns am Leben - und ermöglicht dieses erst. Als Regen, Nebel, Tau, Schnee und Eis tritt es in Erscheinung, es formt Landschaften, lässt Bäume wachsen, Blumen blühen, war Ursprung aller Lebensformen auf der Erde.
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Gelernt ist gelernt
Was der Mensch sich einmal angeeignet hat, das verliert er nie wieder
Ob Fremdsprache, Klavierspiel oder Fahrradfahren: Was der Mensch einmal gelernt hat, verliert er nie, auch wenn er es vergisst. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in München sind nun der Frage nachgegangen, warum das Wiedererlernen von Vergessenem schneller geht, als Neues zu erlernen. Das ist deshalb möglich, weil die Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn nicht völlig abgebaut, sondern nur quasi auf Eis gelegt werden.
Die feinen Nervenfortsätze wachsen von Hirnzelle zu Hirnzelle, sobald der Mensch auf eine neu zu verarbeitende Information stößt. Bilden sie an ihrem Ende eine Kontaktstelle, eine Art Brücke zur Nachbarzelle, ist der Informationsaustausch gesichert: Der Mensch lernt. Wird die Brücke unterbrochen, vergisst er das Gelernte. Doch die Nervenfortsätze bleiben bestehen. „Das Gehirn scheint diese Fortsätze auf Vorrat zu behalten“, sagt Professor Mark Hübener, Leiter der Studie. „Denn eine einmal gemachte Erfahrung könnte man ja später noch mal brauchen.“
(Quelle: Senioren Ratgeber / GesundheitPro)
Fasten für's Gedächtnis
Wer kalorienarm isst, hat wohl ein besseres Erinnerungsvermögen
Wer sich im Alter beim Essen zurückhält, stärkt sein Gehirn. Darauf deutet eine Studie der Universität Münster hin, an der 50 gesunde Personen zwischen 50 und 79 Jahren teilnahmen. Ein Drittel von ihnen bekam 30 Prozent weniger Kalorien als gewöhnlich, ein Drittel 20 Prozent mehr ungesättigte Fettsäuren bei gleichem Kaloriengehalt, ein Drittel ernährte sich wie zuvor. Nach drei Monaten hatte das Erinnerungsvermögen nur in der "Diät-Gruppe" zugenommen - um durchschnittlich 20 Prozent.
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)
Krebs: Gefährliches Unwissen
Viele Menschen nehmen Alkohol und Übergewicht nicht als Risikofaktoren für Krebsleiden wahr
Weltweit herrscht großes Unwissen über Krebs. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der Internationalen Union gegen Krebs (UICC) mit knapp 30000 Teilnehmern in 29 Ländern. Grundsätzlich werden überall äußere Einflüsse - zum Beispiel die Luftverschmutzung - als höhere Krebsrisiken eingeschätzt als persönlich beeinflussbare Faktoren wie Übergewicht oder Alkoholgenuss.
In Ländern, in denen viel Alkohol getrunken wird, wussten sogar 42 Prozent der Befragten nicht, dass dieser Krebs fördert. Fatal: In ärmeren Ländern glaubt knapp die Hälfte der Bevölkerung, dass Krebs generell nicht heilbar ist und ignoriert deshalb oft die Vorsorgeprogramme.
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)
Vorsicht vor Hoodia-Präparaten
Diese Schlankheits-Pillen sind in Deutschland nicht zugelassen, aber trotzdem im Internet erhältlich
Hoodia gordonii, ein kaktusähnliches Gewächs aus Südafrika, wird wegen seiner angeblich appetitzügelnden Wirkung heftig im Internet beworben. Da es keine Wirksamkeitsnachweise oder Studien zu möglichen Gesundheitsrisiken gibt, sind Hoodia-Präparate in Deutschland weder als Arznei- noch als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen.
Außerdem wird die Pflanze meistens illegal geerntet, sodass ihr Bestand mittlerweile stark gefährdet ist. Die Umweltstiftung WWF warnt daher ausdrücklich vor dem Kauf von Hoodia-Diätpillen über das Internet.
(Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro)
Nächtliche Eskapaden: Schlafwandeln
Meist sind Kinder betroffen, aber auch noch im Erwachsenenalter kann das Phänomen auftrete
Für eine Zeitungsmeldung sind sie immer gut: der Herr, der nächtens ein Taxi besteigt, in Unterwäsche und nicht ansprechbar; die junge Studentin, die im Schlaf das Fenster öffnet, aus dem dritten Stock auf die Straße stürzt und sich komplizierte Brüche zuzieht.
Meist sind die nächtlichen Aktivitäten der Schlafwandler weniger spektakulär. „Oft stehen sie abrupt auf, tasten lediglich etwas orientierungslos im Raum umher und legen sich nach wenigen Minuten wieder hin“, berichtet Gwendolyn Böhm vom Schlafmedizinischen Zentrum der Technischen Universität München. Gar nicht selten werden allerdings auch Koffer gepackt, Betten bezogen oder Taschen ein- und ausgeräumt. Gefahr droht, wenn Betroffene das Bügeleisen anschalten oder Putzmittel trinken.
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Wie gesund ist Bier?
Wir machen ein gesundes Getränk, wirbt mancher Bierbrauer. Da ist was dran – mit Einschränkungen
Wer sich heute im Getränkeregal eines Supermarkts umschaut, entdeckt zuweilen höchst interessante Ware. Da stehen Flaschen, die – glaubt man der Beschreibung – medizinischen Zaubertrank enthalten. Das Immunsystem werde durch den Genuss gestärkt, der Körper angeblich auf natürlichem Wege entgiftet, und sogar das Altern könne – dank „Anti-Aging-Effekt“ – verlangsamt werden.
Inzwischen kennen die Verbraucher solche Sprüche und Versprechungen zur Genüge, und viele wissen auch, dass clevere Marketingleute bei den Herstellern mancherlei Tricks anwenden, um die Kunden zu beeindrucken.
Dabei geht es nicht nur um isotonische Fitness-Drinks für Sportler oder Milchgetränke, in denen bestimmte Bakterien oder Enzyme Positives bewirken sollen. Inzwischen wird sogar für Bier mit mehr oder weniger verdeckten Wellness- und Gesundheitsversprechen geworben.
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